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== Geschichte == Die Einführung von Cafedrin/Theodrenalin in Deutschland geht auf das Jahr 1963 zurück. Das Arzneimittel wurde erstmals durch das Chemiewerk Homburg, eine Zweigniederlassung der Degussa AG, auf den Markt gebracht. Im Jahr 2000 übernahm das Arzneimittelwerk Dresden (AWD.pharma) den Vertrieb. 2005 stand die Zulassung jedoch auf der Kippe, da die AWD.pharma den Vertrieb des Medikaments einstellen wollte. Als Grund für die Entscheidung wurden die umfangreichen Anforderungen des gesetzlich vorgeschriebenen Nachzulassungsverfahren angegeben, die nicht in der geforderten Zeit erfüllt werden konnten. Die Anästhesie-Community betrachtete jedoch den Erhalt der Verkehrsfähigkeit von Cafedrin/Theodrenalin für die klinische Praxis von hoher Relevanz, da alternative Therapieoptionen mit einem vergleichbaren Wirkungsprofil fehlten. In Zusammenarbeit mit dem Hersteller setzte sich die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) für den Erhalt des Arzneimittels ein. Durch diese Bemühungen konnte beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Verlängerung der Verkehrsfähigkeit erwirkt werden. 2008 ging AWD.pharma in die Teva-Gruppe über, die das Präparat unter der Marke ratiopharm weiterführte. Im Jahr 2012 erhielt Cafedrin/Theodrenalin schließlich eine ordentliche Zulassung durch das BfArM (Zulassungsnummer 78450.00.00). Das Arzneimittel wird seit 2013 vollständig im eigenen Werk der TEVA-Gruppe in Deutschland produziert.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == AR. Heller, J Heger, M. Gama de Abreu, MP Müller: "Cafedrine/theodrenaline in anaesthesia : Influencing factors in restoring arterial blood pressure." In: "Anaesthesist. 2015 Mar;64(3):190-6. doi:10.1007/s00101-015-0005-y. KE. Clemens, I. Quednau, AR. Heller, E. Klaschik: „Impact of cafedrine/theodrenaline (Akrinor®) on therapy of maternal hypotension during spinal anesthesia for Cesarean delivery: a retrospective study.“ In: „Minerva Ginecol. 2010 Dec;62(6):515-24.“ N. Sternitzke; H. Schieffer; G. Rettig; L. Bette: „Die Beeinflussung der Herz-Kreislauf-Dynamik durch die Theophyllin-Verbindungen Cafedrin und Theodrenalin sowie durch ihre Kombination“, In: „Herz/Kreislauf“ 8/84: 401, 1984. S. Kampe, H. Nori, P. M. Schneider, R. Krott: Unklare Mydriasis während einer Ösophagektomie mit unauffälligem Narkoseverlauf – Medikamentenwirkung von Akrinor®?. In: Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie. 38, 2003, S. 165–167, doi:10.1055/s-2003-37776. Alte Medikamente und neue Zulassungsverfahren: Akrinor bleibt verkehrsfähig und ein Nachzulassungsantrag für Arginin Vasopressin ist gestellt. In: Notfall + Rettungsmedizin. 9, 2006, S. 553–555, doi:10.1007/s10049-006-0840-0. L. Aniset, C. Konrad, M. Schley: Ephedrin als Alternative zu Akrinor® in der geburtshilflichen Regionalanästhesie. In: Der Anaesthesist. 55, 2006, S. 784–790, doi:10.1007/s00101-006-1033-4.
Quellen: de.wikipedia.org
Calamine (englisch; sprich: ˈkæləˌmaɪn) ist mit einer kleinen Menge Eisen(III)-oxid eingefärbtes Zinkoxidpulver. Die Mischung wird in der Kosmetik verwendet sowie auch arzneilich in Zubereitungen für die Haut. Zinkoxid wirkt zusammenziehend (adstringierend), trocknend und leicht antiseptisch. Kosmetisch ist darüber hinaus die abdeckende Wirkung bedeutsam. Die Einfärbung mit Eisen(III)-oxid dient der hautfarbenen Abtönung. „Calamine Lotion“ ist eine mit der Zinkoxidschüttelmixtur vergleichbare Lotion und wurde durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als unentbehrliches Arzneimittel zur Behandlung von Juckreiz eingestuft. Calamine USP enthält gemäß der Spezifikation im US-amerikanischen Arzneibuch (USP) mindestens 98,0 % Zinkoxid (ZnO). Die USP beschreibt auch eine Rezeptur für eine Calamine-haltige Lotio (Calamine Lotion USP). Das im britischen Arzneibuch (BP) aufgeführte Calamine BP hingegen ist als mit Eisen(III)-oxid eingefärbtes basisches Zinkcarbonat (2 ZnCO3·3 Zn(OH)2) definiert. Basisches Zinkcarbonat weist ähnliche Anwendungseigenschaften auf wie Zinkoxid. Die BP beschreibt ferner verschiedene Calamine-Zubereitungen (Creme, Salbe, Lotio) zur Anwendung auf der Haut.
Quellen: de.wikipedia.org
Calcipotriol ist eine künstlich hergestellte chemische Verbindung aus der Gruppe der Secosteroide. Sie wird in der Medizin als Arzneistoff zur äußerlichen Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis) eingesetzt. Calcipotriol ist ein synthetischer Abkömmling (Derivat) des Calcitriols.
Quellen: de.wikipedia.org
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